Fotogeschenkidee - ein Cyanotypie Edeldruck vom eigenen Bild

Sie fotografieren gerne und wollen sich oder Freunden eine besondere Freude machen? Dann ordern Sie Ihr persönliches Unikat – wir entwickeln für Sie vom digitalen Bild oder von einem Originalpapierabzug einen Cyanotypie Edeldruck.

Im Preis von Brutto € 149,90 ist die Negativerstellung im Vollformat,
das Spezialbüttenpapier und Ihre Cyanotypiebelichtung inkludiert!

Der Versand innerhalb Österreich ist ebenfalls inbegriffen. Nach D und CH werden € 9,00 in Rechnung gestellt. Belichtet wird auf das Format HOBL+SOHN A3+, das Nettobildformat beträgt ca. 25x35 cm

Bei jedem Belichtungsvorgang entsteht ein nicht reproduzierbares Unikat. HOBL+SOHN verwendet ein speziell auf den Cyanotypie Prozess abgestimmtes handgeschöpftes Büttenpapier.

Meine Cyanotypie bestellen

Cyanotypie im hs-electro-weld Rahmen
Fotos von M. Wittig Gmunden
RÄUMUNGSANGEBOT


Senden Sie uns Ihren Entwicklungswunsch. Wir verhelfen Ihnen zu einem einzigartigen Bild. Auf Wunsch auch komplett mit unserem hs-electro-weld Rahmen!

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Wissenswertes zur Cyanotypie

Die Cyanotypie gilt nach der Daguerreotypie und Talbotypie als das dritte Verfahren mit dem Fotos von den Negativplatten dauerhaft auf Papier übertragen werden konnten. Vor über 170 Jahren vom Naturwissenschaftler Sir John Herschl entwickelt kam die Technik neben der Fotografie vor allen in der Plankopiertechnik bis in die 1930er Jahre zum Einsatz.

Bei entsprechender Papiequalität gilt die Cyanotypie als sehr Dauerhaft. Es sind nach wie vor Bilder aus der Zeit ihrer Entdeckung in gutem Zustand erhalten. Mit Kaliuhexacyanoferrat(III) - es wird auch als rotes Blutlaugensalz bezeichnet - und grünem Ammoniumeisen(III)citrat werden Lösungen in destiliertem Wasser angesetzt. Miteinander abgemischt ensteht die UV empfindliche Suspension mit der das Trägerpapier behandelt wird.

Durch UV-Strahlung wird das dreiwertige Ammoiniumeisen(III)citrat zu zweiwertigen Eisen-Ionen redutziert. Diese verbinden sich mit dem Hexacyanoferrat(III)Ionen zu einem wasserunlöslichen blau gefärbten Komplex. Die unbelichteten Salze bleiben wasserlöslich und werden durch ein Wasserbad ausgewaschen. Quelle: Seminararbeit Jessica Morhard [Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin]

Aufnahme 1962 - Cyano vom 6x8 Abzug im Format 30x21 cm

Cyanotypiepapier von HOBL+SOHN

Naturgemäß haben wir uns von der Papierentwicklungseite an diese alte Fototechnik genähert. Möglichst saugfähig und wasserbeständig um lange "Entwickungszeiten" im fließenden Wasser unbeschadet zu überstehen, gute Trocknungseigenschaften, PH-neutral [ohne Säurepuffer] und natürlich keine optischen Aufheller - so sollten gute Eisenblaudruckergebnise möglich werden.

Entstanden ist HS Cyano und wir sind so zufrieden damit, dass wir vor lauter Begeisterung über das Ergebnis seit einiger Zeit auch für unsere Kunden auf HS Cyano echte Raritäten entwickeln.

HS Cyano Sensitiv ist bereits UV-empfindlich. Sie können sofort Loslegen. Entwicklerlösung auftragen, trockenen und glätten wurde bereits von uns übernommen. >>> mehr erfahren Sie HIER

Argyrotypie & Analogfotografie

Unser Kunde Peter Zweimüller von Fotohandwerk schwimmt erfolgreich gegen den digitalen Strom. Er arbeitet unter anderem mit einer Sinar P2 Großformatkamera,  verwendet in der Analogtechnik ausschließlich schwarz/weiß Filmmaterial, entwicklet selbst und belichtet Argyrotypien auf Papier von HOBL+SOHN aus. >>> hier gehts zur Werkschau von Fotohandwerk

Das Edeldruckverfahren Argyrotypie ist eine 1991 von Mike Ware erfolgte Weiterentwicklung der Kalotypie, diese meldete der Engländer William Henry Fox Talbot das Verfahren 1841 zum Patent an. Daher wird es auch als Talbotypie bezeichnet. Die Talbotypie war das erste Verfahren, mit dem ein Bild wiederholt reproduziert werden konnte.